Stille in der Schulbibliothek, als sich die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen zur Lesung versammelten. Zu Gast war der Kärntner Autor Alexander Cimzar, der mit seinem kompromisslosen Ökothriller „Heute ist es schon zu spät“ einen ebenso spannenden wie nachdenklich stimmenden Einblick in eine mögliche Zukunft gab. Mit eindringlicher Sprache und dichten Bildern entwarf er ein beklemmendes Zukunftsszenario, in dem die Klimakrise das Leben der Menschen grundlegend verändert hat. Doch im Mittelpunkt steht nicht nur die ökologische Katastrophe selbst, sondern vor allem die Frage, wie Menschen darauf reagieren. Eingebettet in eine bewegende Familiengeschichte erzählt der Autor von Radikalisierung, autoritären Systemen sowie dem schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung.
Besonders eindrucksvoll war, wie nah die geschilderten Konflikte an die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler rückten. Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen? Wie weit darf oder muss man gehen, um für seine Überzeugungen einzustehen? Und welche Rolle spielt dabei nicht nur der Einzelne, sondern auch die globale Gemeinschaft?
Die Jugendlichen zeigten sich interessiert und nachdenklich zugleich. Im Anschluss nutzten einige Jugendliche die Gelegenheit, dem Autor Fragen zu stellen und über die Themen des Buches und den Schreibprozess ins Gespräch zu kommen.
Die Lesung hinterließ einen bleibenden Eindruck. Sie machte deutlich, wie wichtig es ist, sich schon heute mit den Herausforderungen von morgen auseinanderzusetzen. Denn eines wurde an diesem Vormittag klar: Die Zukunft ist keine ferne Vision – sie beginnt jetzt.

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