2.Tag: (Douglas)
Nach dem Frühstück begaben wir uns auf den Weg zur berühmten Synagoge. Das Synagogen-„Ghetto“ beinhaltet zwei kleinere Synagogen und die größte Synagoge Europas mit über 3000 Plätzen, die jedoch wegen ihrer Größe nur selten verwendet wird. Neben der großen Synagoge befindet sich ein kleiner jüdischer Friedhof, auf welchem ca. 2800 jüdische Opfer des 2. Weltkrieges begraben liegen. Es befindet sich im Ghetto ein jüdisches Museum, in dem wir alte jüdische Gegenstände betrachten konnten. Beeindruckend war der „Baum des Lebens“, eine Trauerweide aus Metall mit Namen verstorbener Juden auf den Blättern. Danach wurden wir auf unserer Stadtrundfahrt von einem kompetenten Budapester Stadtführer begleitet. Wir fuhren entlang der Andrassy-Allee zum Heldenplatz, wo wir unseren ersten Zwischenstopp einlegten. Wir erfuhren über die Bedeutung und den historischen Hintergrund des Heldenplatzes. Besonders wichtig ist dabei das Jahr 1896, denn damals fand die große Millenniumfeier statt. Im Jahre 896 besiedelten nämlich die Magyaren(Ungarn) die Gegend des heutigen Ungarns. Für diese Millenniumsfeier wurden in Budapest, aber auch in anderen Teilen Ungarns, Museen, Paläste und vieles mehr errichtet und renoviert, unter anderem auch das ungarische Parlament. Wir gingen vom Heldenplatz zu Fuß weiter in den Varosliget (den großen Park in Budapest), vorbei an dem Ruderteich, der im Winter zu einer Freilufteisfläche umfunktioniert wird. Im Varosliget befindet sich auch ein kunstvolles Schloss, das viele architektonische Stile vereint. Das Gebäude selber zeigt Nachahmungen 20 historischer Gebäude Ungarns. Nach einigen erläuternden Worten unseres Touristenführers dazu, fuhren wir die Andrassy-Allee wieder zurück, nun aber in Richtung Donau. Vorbei an vielen Botschaften, Shops, der Staatsoper und vielem mehr kreuzten wir die Donau und fuhren nach Buda, dem anderen, älteren Stadtteil Budapests. Wir besichtigen die Festung mit allen wichtigen Gebäuden unter denen die berühmte Matthiaskirche, der Burgpalast, die Fischerbastei und viele mehr. Früher lebten innerhalb der Festungsmauern die Reichen und Adeligen, heutzutage leben immer noch um die 2000 Personen dort, es ist aber nicht mehr das Nobelviertel Budapests, da es eher schwer zu erreichen ist. Bevor unsere Rundfahrt dann endete, machten wir noch einen Zwischenstopp bei einem schönen Aussichtspunkt, dem Gellertberg.
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