{"id":1772,"date":"2012-10-22T20:06:23","date_gmt":"2012-10-22T19:06:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.europagymnasium.at\/\/?p=1772"},"modified":"2012-10-22T20:06:23","modified_gmt":"2012-10-22T19:06:23","slug":"vortrag-unserer-schularztin-frau-dr-christiane-almasy-anlasslich-der-padagogischen-konferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/2012\/10\/vortrag-unserer-schularztin-frau-dr-christiane-almasy-anlasslich-der-padagogischen-konferenz\/","title":{"rendered":"Vortrag unserer Schul\u00e4rztin, Frau Dr. Christiane Almasy, anl\u00e4sslich der P\u00e4dagogischen Konferenz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Achtsamkeit als Prophylaxe und Fr\u00fcherkennung von Burnout<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Burnout scheint eine der neuen Modekrankheiten geworden zu sein, die einen rasanten Anstieg verzeichnet. Es ist aber kein so neues Ph\u00e4nomen. Davon betroffen sind Menschen in helfenden Berufsgruppen, Dienstleistungsberufe im Gesundheitswesen und in der Ausbildung, man spricht von Hightouch-Berufen, Menschen die sich in hohem Ma\u00df engagieren und ihre Berufsrolle sehr ernst nehmen. Der Burnoutleidende ist emotional, psychisch und physisch ersch\u00f6pft. Das Vollbild des Burnout zeichnet sich durch Unruhe, Getriebenheit gepaart mit Ersch\u00f6pfung, eingeengtem Denken und verzerrter Wahrnehmung aus. Statt sich mit den eigenen Grenzen auseinanderzusetzen kommt es zur Flucht in Aktivit\u00e4ten bis hin zu s\u00fcchtigem Verhalten. Ablenkung und Bet\u00e4ubung helfen nichts zu sp\u00fcren. Im Kontakt zu anderen Menschen kommt es zu Entfremdung, Isolierung und R\u00fcckzug, Gef\u00fchls\u00fcberschwemmungen wechseln sich mit Gef\u00fchllosigkeit ab. Statt Mitgef\u00fchl breitet sich \u201eMitgef\u00fchlsm\u00fcdigkeit\u201c und Leere aus. Der Beruf kann zur Qual werden.( im Lehrberuf z.B. wenn Sch\u00fcler nicht lernen wollen, keine Haus\u00fcbung machen, wenn Eltern klagen, dass ihr Kind nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es n\u00f6tig h\u00e4tte, bis dahin, dass schulisches Versagen der Kinder dem Lehrer zur Last gelegt wird) <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Globale Entstehungsursachen eines Burnout sind: <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Arbeits\u00fcberlastung: heute muss in weniger Zeit mehr erledigt werden, was mit der Zeit \u00fcber die menschliche Leistungsf\u00e4higkeit hinausgeht.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Der Mangel an Gemeinschaft am Arbeitsplatz<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ein Wertekonflikt : er tritt dann ein , wenn ein Missverh\u00e4ltnis zwischen der Arbeit und den pers\u00f6nlichen Prinzipien entsteht<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Risikofaktoren speziell f\u00fcr im Lehrberuf sehe ich in folgenden Punkten:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Mangelndes Feedback von Vorgesetzten, Mitarbeitern und Erziehungsberechtigten<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Mangelnde Anerkennung f\u00fcr ihre Berufsgruppe in der \u00d6ffentlichkeit, wo oft verallgemeinernd in Bausch und Bogen \u00fcber Lehrer hergezogen wird<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Mangelnder Handlungs-und Gestaltungsspielraum in der Arbeit<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ung\u00fcnstige r\u00e4umliche Bedingungen, keine R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeit am Arbeitsplatz<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">K\u00f6rperliche Belastungen wie L\u00e4rm, Enge, k\u00fcnstliches Licht<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Hohe Anforderungen von Eltern eigene Erziehungsdefizite zu kompensieren<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Unfaire Behandlung durch Mitarbeiter und Eltern<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Langeweile: wenn LehrerInnen ewig die gleiche Schulstufe und denselben Stoff unterrichten.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Verlust der Sinnhaftigkeit seines Tuns: In der Arbeit braucht es Momente, die sinnvoll und gehaltvoll sind. Der Sinnverlust in der Arbeit ist der gr\u00f6\u00dfte Burnoutrisikofaktor. Burnout ist der Ma\u00dfstab f\u00fcr die Diskrepanz zwischen dem Wesen eines Menschen und dem was er in seiner Arbeit tun muss. Burnout stellt einen Verschlei\u00df von Werten, W\u00fcrde, Geist und Willen dar- einen Verschlei\u00df der menschlichen Seele. <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Die seelischen Symptome sind die <\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ersch\u00f6pfung: Der Mensch f\u00fchlt sich \u00fcberbeansprucht, sowohl emotionell wie auch physisch, er f\u00fchlt sich ausgelaugt, verbraucht und unf\u00e4hig sich zu erholen um zu Kr\u00e4ften zu kommen.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Zynismus: wenn Menschen zynisch werden, nehmen sie eine kalte, distanzierte Haltung gegen\u00fcber der Arbeit und den Menschen am Arbeitsplatz ein. Zynismus stellt einen Mechanismus dar, sich vor Ersch\u00f6pfung und Entt\u00e4uschung zu sch\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ineffizienz: Menschen f\u00fchlen sich einer Situation nicht mehr gewachsen, alles scheint sie zu erdr\u00fccken, die ganze Welt scheint sich gegen sie zu verschw\u00f6ren. Sie verlieren das Vertrauen in ihre F\u00e4higkeit, etwas ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Auch k\u00f6rperlich zeigen sich Symptome<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">: Kopfschmerzen, Magen \u2013 und Darmerkrankungen, Bluthochdruck, Muskelverspannungen, R\u00fcckenschmerzen, Schlafst\u00f6rungen, Angst und Panikattacken bis zum Vollbild der Depression. Der Griff zu Alkohol und Medikamenten ist verbreitet als erste Selbsthilfsma\u00dfnahme.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: small;\">L\u00f6sungsans\u00e4tze von Seiten des Arbeitgebers Burnout zu verhindern sind in darin zu suchen, die Identifikation mit der Arbeit zu f\u00f6rdern, ein gesundes Arbeitsklima herzustellen und menschliche Werte am Arbeitsplatz zu f\u00f6rdern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Eigene L\u00f6sungsans\u00e4tze sind mit Achtsamkeit zu erzielen: In der Erholungsphase, aber vor allem in der Prophylaxe des Burnout, kann \u00dcbung der <\/span><span style=\"font-size: small;\"><strong>Achtsamkeit <\/strong><\/span><span style=\"font-size: small;\"> hilfreich sein. Achtsamkeit hat seinen Ursprung in meditativen Praktiken aller buddhistischen Traditionen. Im 20. Jahrhundert haben viele Psychotherapieformen die Achtsamkeit und Akzeptanz in ihr methodisches Konzept integriert, sei es die Psychoanalyse Freuds, die Humanistische Psychotherapie, Gestalttherapie, Klientenzentrierte Psychotherapie, Foucusing, Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Verhaltenstherapeutische bis hin zu K\u00f6rperorientierten Verfahren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Die Antennen f\u00fcr eigene Gef\u00fchle und Bed\u00fcrfnisse sind bei vielen betroffenen Menschen meist unterentwickelt. Achtsamkeit f\u00fchrt \u00fcber die Wahrnehmung von eigenen Gef\u00fchlen und Bed\u00fcrfnissen dazu, zu erkennen wann eigene Grenzen \u00fcberschritten werden. Achtsamkeit beinhaltet eine bestimmte innere Haltung: <\/span><span style=\"font-size: small;\"><em>Nicht werten, sich in Geduld \u00fcben, Vertrauen entwickeln, Anf\u00e4ngergeist bewahren, nicht nach etwas streben, annehmen k\u00f6nnen, loslassen k\u00f6nnen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Unser Wohlbefinden und Gl\u00fcck h\u00e4ngen wesentlich auch mit unserem K\u00f6rper zusammen. Er zeigt uns die Grenzen, indem er Signale sendet und krank wird. Daher ist es sinnvoll und gut f\u00fcr unseren K\u00f6rper durch ausreichende Bewegung und Sport, Schlaf, Licht und Ern\u00e4hrung, wie auch f\u00fcr sinnliches Erleben zu sorgen. Gerade das Erleben mit allen Sinnen ist mit Achtsamkeit gemeint. Achtsamkeit bedeutet Kontakt mit der Gegenwart, ein \u00d6ffnen des Bewusstseins f\u00fcr den Reichtum und die F\u00fclle unserer Sinne: Ger\u00e4usche, Ber\u00fchrungen, Ger\u00fcche \u2013und Geschmacksempfindungen, aber auch ein Wahrnehmen unserer Gef\u00fchle und Innenwelten. Es ist die F\u00e4higkeit zum Selbst-Bewusstsein, zum Gewahrwerden des eigenen Denkens und F\u00fchlens ohne zu bewerten. Indem sie sich ihrer Gef\u00fchle und Wahrnehmungen bewusstwerden, sie beobachten, ver\u00e4ndern sie diese schon. Indem sie z.B. eine \u00e4rgerliche Situation im Alltag bewusst wahrnehmen, bekommen sie die Wahl darauf zu reagieren: Entweder noch mehr Anheizen und den \u00c4rger lautstark kundtun, oder aber den Augenblick als Chance nehmen, in den K\u00f6rper sp\u00fcren und innere Ruhe einkehren zu lassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Achtsamkeit gew\u00e4hrt die Freiheit aus eingefahrenen Denk,- F\u00fchl,-und Verhaltensmuster auszusteigen, nur zun\u00e4chst dadurch, dass man sie \u00fcberhaupt einmal wahrnimmt. Eine gelassene und angstfreie innere Haltung hat gro\u00dfen Einfluss auf k\u00f6rperliches Wohlbefinden und f\u00f6rdert die F\u00e4higkeit sich k\u00f6rperlich zu entspannen und zu guter Stimmung zu f\u00fchren. Wer die Haltung der Achtsamkeit als Lehrender f\u00fcr sich sch\u00e4tzen gelernt hat, dem gelingt es auch Sch\u00fcler daf\u00fcr zu begeistern. Lehrende die an Achtsamkeitsseminaren teilnahmen, setzen Achtsamkeits\u00fcbungen konkret in t\u00e4glichen Unterricht ein und machen gute Erfahrungen damit. Der Lehrer hat Fachwissen zu vermitteln, aber er ist immer auch P\u00e4dagoge und Begleiter des Prozesses der Pers\u00f6nlichkeitsentfaltung der Heranwachsenden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Achtsame Haltung des Lehrers w\u00e4re<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Eine wertsch\u00e4tzende und akzeptierende Grundhaltung, eine nicht urteilende Grundhaltung gegen\u00fcber sich selbst und anderen. Man wei\u00df heute aus der Hirnforschung das Menschen in Lernsituationen deutlicher motivierter sind, wenn eine positive Beziehung zum Lehrenden und zum Lerngegenstand vorhanden ist.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Offenheit gegen\u00fcber der Unterrichtssituation und den Sch\u00fclern<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Achtsame Sprache: Wie sprechen Lehrer mit ihren Sch\u00fclern, ist die Sprache klar und konkret, werden absch\u00e4tzige Bemerkungen oder \u00dcbertreibungen gemacht? Wer achtsam spricht, wirkt auf das Klima der Klasse entscheidend ein.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ruhe und Gelassenheit<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Wer achtsam unterrichten m\u00f6chte kann sich vieler \u00dcbungen und Methoden bedienen, welche die Achtsamkeit w\u00e4hrend des Schulalltags erh\u00f6hen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">(Viele Schulbedingungen machen Sch\u00fclern Angst. Wobei Angst und Stress die gr\u00f6\u00dften Lernverhinderer sind. Heute kommt Angst und Stress viel subtiler daher als zu Zeiten der \u201eschwarzen P\u00e4dagogik\u201c. Oft getarnt hinter hohem Leistungsanspruch der Eltern, oder das Eltern schulischen Misserfolg mit Liebesentzug quittieren, oder Zuwendung an Leistung koppeln. Bei Obersch\u00fcler schlagen sich auch gro\u00dfe gesellschaftliche Themen wie Arbeitslosigkeit und Leistungsdruck auf die konkrete Unterrichtsebene durch. Diese angstvollen inneren Selbstgespr\u00e4che wahrzunehmen und sie zu unterbrechen ist eine wichtige Qualifikation. Selbstkompetenz wird zu Selbstwirksamkeit. Wer als Sch\u00fcler gelernt hat sich mit sich selbst zu befreunden, den eigenen Stressausl\u00f6ser zu identifizieren und bewusst zu entsch\u00e4rfen, hat das R\u00fcstzeug f\u00fcrs Leben bekommen selbstbewusst und vertrauensvoll die Zukunft zu beschreiten.)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Die Ausbildung zum Lehrer sollte mehr Gewicht auf Pers\u00f6nlichkeitsbildung legen. Selbsterfahrung und Selbstreflexion des Lehrenden sind tragende Voraussetzungen f\u00fcr einen gelingenden Unterricht und gleichzeitig die beste Burnoutprophylaxe.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Anleitung f\u00fcr die Atem-Achtsamkeit:<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Achten Sie darauf, dass Ihre Wirbels\u00e4ule der ganzen L\u00e4nge nach aufgerichtet ist. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lassen Sie Ihre Schultern sich ganz entspannen. Ihre Handinnenfl\u00e4chen sind ge\u00f6ffnet und weisen im Sitzen oder Liegen nach oben, im Stehen nach vorne. Schlie\u00dfen Sie nun Ihre Augen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nehmen Sie einen tiefen Atemzug. Sp\u00fcren Sie, wie beim Einatmen die Luft in Ihren K\u00f6rper hineinstr\u00f6mt, Ihre Bauchdecke sich hebt und der Atem sich in Ihrem K\u00f6rper ausdehnt. Lassen Sie die Atemluft ohne Anstrengung ganz in Bauch und Becken hineinstr\u00f6men.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Beim Ausatmen sp\u00fcren Sie, wie die Luft, vom K\u00f6rper erw\u00e4rmt, wieder hinaus flie\u00dft und Ihre Bauchdecke sich senkt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Beim n\u00e4chsten Einatmen legen Sie beide H\u00e4nde mit den Handinnenfl\u00e4chen auf Ihren Bauch. Sp\u00fcren Sie nach, wie sich die Bauchecke beim Einatmen hebt und beim n\u00e4chsten Ausatmen wieder senkt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gedanken, die auftauchen, lassen Sie wie Wolken am Himmel vorbeiziehen. Sie nehmen sie wahr, ohne sie zu bewerten und festzuhalten.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wiederholen Sie diese \u00dcbung einige Minuten lang.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Sagen Sie sich dann, dass Sie die \u00dcbung beenden und ins Hier und Jetzt zur\u00fcckkehren wollen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ballen Sie Ihre H\u00e4nde zu F\u00e4usten, beginnen Sie sich zu r\u00e4keln und zu strecken und \u00f6ffnen Sie Ihre Augen in Ihrem Rhythmus.<\/span><\/span><\/p>\n<h2>2. \u00dcbung<\/h2>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nehmen Sie sich f\u00fcr diese \u00dcbung einige Augenblicke Zeit, sich selbst und ihre Umgebung achtsam wahrzunehmen.<\/span><\/span><\/p>\n<h2>Anleitung<\/h2>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betrachten Sie entspannt und aufmerksam Ihren rechten Zeigefinger. Was f\u00e4llt Ihnen auf? An Ihrem Fingernagel, an Ihren Fingerknochen, an Ihrer Haut &#8211; innen und au\u00dfen? Nehmen Sie Ihre Gedanken und Gef\u00fchle wahr. Ohne sie zu verdr\u00e4ngen oder zu bewerten f\u00fchren Sie Ihre konzentrierte Aufmerksamkeit wieder sanft zur\u00fcck und fahren Sie fort, sich auf Ihren rechten Zeigefinger zu konzentrieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was wissen Sie \u00fcber die Anatomie? Kennen Sie unterschiedliche Bedeutungen von Gesten, die mit dem Zeigefinger durchgef\u00fchrt werden? Haben Sie Kunstwerke gesehen und in Erinnerung, auf denen entsprechende symbolische Gesten dem Bild Ausdruck verleihen? Was f\u00e4llt Ihnen noch zum Zeigefinger ein?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nun schauen Sie sich in Ihrer Umgebung aufmerksam um. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">W\u00e4hlen Sie nach und nach etwas aus, dem Sie Ihre sanfte, entspannte Aufmerksamkeit zuwenden. Das kann ein Lebewesen, eine Situation oder auch ein Gegenstand sein. Wichtig ist, dass Sie Ihre Aufmerksamkeit sanft und entspannt lenken und keinen Druck anwenden. Nehmen Sie auch hier wieder Ihre Gedanken und Gef\u00fchle wahr. Und ohne sie zu verdr\u00e4ngen oder zu bewerten f\u00fchren Sie Ihre konzentrierte Aufmerksamkeit wieder sanft zur\u00fcck und fahren Sie fort, sich auf Ihren auserw\u00e4hlten Fokus zu konzentrieren. <\/span><\/span><\/p>\n<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Quellen: Dr.Evelin Fr\u00e4ntzel, Wikipedia<\/span><\/span><\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"post-excerpt\">Achtsamkeit als Prophylaxe und Fr\u00fcherkennung von Burnout Burnout scheint eine der neuen Modekrankheiten geworden zu sein, die einen rasanten Anstieg&hellip;<\/p>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/2012\/10\/vortrag-unserer-schularztin-frau-dr-christiane-almasy-anlasslich-der-padagogischen-konferenz\/\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> \"Vortrag unserer Schul\u00e4rztin, Frau Dr. Christiane Almasy, anl\u00e4sslich der P\u00e4dagogischen Konferenz\"<\/span>&hellip;<\/a><\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":1773,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1772","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1772"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1772\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1773"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}