{"id":1479,"date":"2012-05-07T11:56:28","date_gmt":"2012-05-07T10:56:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.europagymnasium.at\/\/?p=1479"},"modified":"2012-05-07T11:56:28","modified_gmt":"2012-05-07T10:56:28","slug":"uberlebenstraining-light","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europagymnasium.at\/de\/2012\/05\/uberlebenstraining-light\/","title":{"rendered":"\u201e\u00dcberlebenstraining light\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><strong>Ein aufregender Ausflug der 1E in den Lebensraum \u201eNatur\u201c<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0<\/p>\n<p>An einem sch\u00f6nen, sonnigen Donnerstag, dem 2. Mai, verbrachten wir, die 1E-Klasse, mit unseren Lehrerinnen Frau Prof. Burz und Frau Prof. Grimm einen Erlebnistag in Maria Saal. Schon lange zuvor hatten wir uns darauf gefreut und so konnten wir es in der Fr\u00fch kaum erwarten, in den Bus zu st\u00fcrmen. Bei der Bushaltestelle beim Herzogstuhl, den wir sogleich bewunderten, stiegen wir schlie\u00dflich aus. Von dort wanderten wir zum Blasehof in Arndorf, wo uns die drei F\u00fchrerInnen namens Florian, Julia und Elisabeth erwarteten. Sie brachten uns zu unserem Basiscamp, das aus zwei Strohballen, einer Tafel mit Stiften, einem Baumstumpf und vier umges\u00e4gten Baumst\u00e4mmen, auf die wir uns setzen durften, bestand.<\/p>\n<p>Zuerst erhielten wir Einblick in ein Leben ohne alle Zivilisation. Wir besprachen die wichtigsten Bed\u00fcrfnisse des Menschen. Es steht nicht, wie die meisten von uns dachten, das Trinken an erster Stelle, sondern der Schlaf. W\u00e4rme ist auch sehr wichtig. Deswegen haben wir sogleich gelernt, ein Feuer zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass das gar nicht so einfach ist, wie es sich so mancher von uns gedacht hatte. Vor allem deshalb, weil das Feuer nicht nur zu entfachen war, sondern es auch acht Minuten brennen sollte. Zuerst suchten wir Mulden und legten die R\u00e4nder mit Steinen aus. Danach holten wir mehrere trockene Zweige und schoben Reisig und ein paar vertrocknete Gr\u00e4ser darunter. Allerdings hatte jeder nur drei Streichh\u00f6lzer. Beim ersten Versuch gelang es keinem von uns, den Holzhaufen in Flammen zu setzen, aber sp\u00e4ter konnte sich jedes Team \u00fcber ein kleines Feuerchen freuen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend mussten wir Brennnesseln pfl\u00fccken, was f\u00fcr gew\u00f6hnlich eine sehr schmerzhafte Arbeit ist \u2013 zumindest solange man nicht die richtige Technik anwendet. Doch diese haben wir von Julia und Florian erkl\u00e4rt bekommen: Zuerst muss man eine lange Brennnessel ganz unten bei der Wurzel ausrei\u00dfen, sie dann kopf\u00fcber halten und die St\u00e4ngel der Bl\u00e4tter mit den Fingern\u00e4geln vorsichtig durchtrennen. Leider wurde trotzdem fast jeder von uns gestochen. Deshalb erhielten wir gleich eine kleine Einf\u00fchrung in die Kr\u00e4uterkunde und pfl\u00fcckten ein Kraut namens Spitzwegerich, zerkauten es und rieben diese Paste \u00fcber die betroffene Stelle. Danach klopften wir mit St\u00f6cken auf die blo\u00dfen St\u00e4ngel, bis diese in ihre Fasern zerfielen. Aus diesen Fasern kn\u00fcpften wir uns Armb\u00e4nder.<\/p>\n<p>Als wir unsere Pflanzenkunstwerke vollendet hatten, zeichnete Florian auf die Tafel im Basiscamp, wie man den besten Unterschlupf bauen kann. Er erkl\u00e4rte uns, dass das Bauwerk, wenn es eine Laubschicht in der H\u00f6he einer Arml\u00e4nge hat, wasserdicht ist und sogar Hagel aush\u00e4lt. Also zogen wir in den Wald und suchten einen geeigneten Platz daf\u00fcr. Dort bohrten wir eine Astgabel in die Erde, steckten einen Ast hinein, der so lang war wie wir, lehnten daran St\u00f6cke, bedeckten sie mit Reisig und legten darauf das Laub. Am Ende sah der Unterschlupf von vorne ein wenig wie ein Dreieck aus, drinnen war es ziemlich eng und wenn man wieder herauskroch, war man mit Schmutz bedeckt. Seither wissen wir alle unsere Betten sehr zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Dann bekamen wir die Augen verbunden, wurden von einem Mitsch\u00fcler durch den Wald gef\u00fchrt, durften einen Baum abtasten und mussten ihn schlie\u00dflich mit ge\u00f6ffneten Augen wieder finden, was gar nicht so leicht war. Als jeder seinen Baum gefunden hatte, marschierten wir zu einer Wiese. Dort erlernten wir das Schleichen und Pirschen. Wir mussten zuerst mit der Ferse auftreten und damit keiner unseren Blick beim Schleichen sp\u00fcrte, durften wir kein bestimmtes Subjekt fixieren.<\/p>\n<p>Danach spielten wir ein Spiel, in dem man jemandem, welcher die Augen verbunden hatte, einen Gegenstand, der vor ihm lag, wegnahm, ohne dass man bemerkt werden durfte.<\/p>\n<p>Zum Schluss machten wir wieder ein Lagerfeuer und brieten \u201eSt\u00f6ckerlbrote\u201c, welche sich schlie\u00dflich zu Kornspitzen entwickelten.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich neigte sich der Tag dem Ende zu und wir lie\u00dfen uns ersch\u00f6pft auf den Buspl\u00e4tzen nieder. Wir haben ein lehrreiches, aufregendes und lustiges Abenteuer erlebt und dieser Tag wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben.<\/p>\n<p>Nina Fischer<\/p>\n<p>[nggallery id=49]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"post-excerpt\">Ein aufregender Ausflug der 1E in den Lebensraum \u201eNatur\u201c \u00a0 An einem sch\u00f6nen, sonnigen Donnerstag, dem 2. 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